WORKING REMOTE
Das mobile Atelier: Als Medienkünstlerin ortsunabhängig arbeiten
Arbeiten mit dem Blick aus der Hecktür und dem Sonnenaufgang über dem Meer!? Ja, davon habe ich auch immer geträumt und mich gefragt, wie das funktionieren soll. Mit einem ortsunabhängigen Job ist genau das möglich. Doch für uns Kreative bedeutet das mehr als nur „Emails checken am Pool“.
Es bedeutet, dass die Inspiration direkt vor der Schiebetür wartet. Dass Texturen, Licht und Farben der Umgebung direkt in die digitale Arbeit fließen können. Es ist die Freiheit, den eigenen Rhythmus zu finden, weg vom 9-to-5, hin zu einer Arbeitsweise, die dich als Künstlerin erfüllt und dir erlaubt, dein Leben in vollen Zügen zu gestalten.
In diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrungen mit dir teilen. Ich zeige dir, wie der Weg vom festen Studio ins mobile Office funktioniert und wie du einen Job findest, der deine Kreativität nicht einschränkt, sondern beflügelt.
Wie der Umstieg gelingt: Orientierung für Kreativ
Der Weg ins mobile Arbeiten wirkt oft riesig, aber er lässt sich in drei wesentliche Bereiche unterteilen. Hier ist der grobe Plan, an dem ich mich orientiert habe:
1. Die Job-Suche: Nische statt Masse Als Medienkünstlerin hast du einen riesigen Vorteil: Dein Output ist digital. Egal ob Motion Design, Schnitt, digitale Konzepte oder Bildbearbeitung – das Ergebnis zählt, nicht dein Anwesenheitsstatus.
Der Fokus: Suche nicht nur nach „Jobs“, sondern nach Projekten. Viele Agenturen suchen händeringend nach flexiblen Freelancern für Spitzenzeiten.
Das Portfolio: Zeige, dass du remote funktionierst. Dein Portfolio sollte Professionalität ausstrahlen, die sagt: „Ich liefere ab, egal wo ich bin.“
2. Das technische Fundament Kreative Arbeit braucht Power. Während andere mit einem Tablet reisen, brauchen wir Rechenleistung.
Energie: Ein Laptop, der rendert, saugt Akku. Eine unabhängige Stromversorgung ist kein Luxus, sondern deine Lebensversicherung für Deadlines.
Connectivity: Große Datenmengen hochladen erfordert mehr als schlechtes Campingplatz-WLAN. Ein eigenes Setup für stabiles Internet ist Pflicht.
3. Disziplin trifft Freiheit Die schönste Aussicht bringt nichts, wenn die Arbeit liegen bleibt. Die größte Kunst unterwegs ist nicht das Designen selbst, sondern die Strukturierung des Tages. Es geht darum, eine Balance zu finden zwischen dem „Vanlife-Genuss“ und dem professionellen Fokus, den deine Kunden erwarten.